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22 Uhr-Gefühle

Liebes Leben,

von meinem Papa habe ich einen echt hässlichen beigen Schlabberpulli, ein schlichtes, schönes rotes Jäckchen, ein romantisches Badetuch und noch 100 Fr., also 70 Euro, bekommen. Bin zufrieden, auch wenn der beige Pulli echt hässlich ist. Schließlich zählt ja der Gedanke und das war ja echt mehr als genug.... be happy :-) gell.

Zuerst haben wir uns nur angeschwiegen und gegessen. Urg, komische Stimmung. Dann gings aber. Okay, ich kann bei meinem Vater nicht von Liebe und Glück sprechen. Aber für unsere Verhältnisse war der Abend ganz okay - besser ist nicht möglich. Diesmal hab ich auch nur alkoholfreies Zeug angerührt, will nicht schon wieder besoffen sein! ;-)

Essensmässig... ich weiß nicht. Natürlich wars wieder viel, aber wenn ich z.B. das Dessert weggelassen habe und etwas Hunger verspüre, dann breitet sich so ein Glücksgefühl in mir aus. Echt furchtbar, vor allem wenn man eigentlich gesund sein will. Trotzdem ist in mir dieser Hunger-Teufel, der so fest in meinem Herzen steckt. So fest. Ich will ihn loswerden. Aber es ist schwer.... richtig schwer. Ich will mich davon trennen... ihn nie wieder sehen. Dabei habe ich das Gefühl endlich mal wieder hungern zu wollen.

In meinem Körper liefern sich gerade zwei Mannschaften, die wirklich grundverschieden sind, einen erbitterten Kampf. Beide wollen gewinnen.... und der Schiedsrichter, ich, ist so hin- und hergerissen. Einerseits will er, dass die rote Mannschaft gewinnt... andererseits möchte er auch die Gelben zum Zug kommen lassen.

Es ist schrecklich! Ich wünschte, ich wäre niemals, nie, nie, nie essgestört geworden. Aber mir das zu wünschen bringt auch nichts. Es ist meine Vergangenheit, so sehr ich das auch verdrängen will. Und ich muss lernen, damit zu leben - mit dieser Vorgeschichte. Aber jetzt, in dieser Sekunde, befinde ich mich in der Gegenwart und in der nächsten in der Zukunft. Ich könnte jetzt aufstehen und ins Bett gehen. Aber ich könnte auch weiter schreiben. Oder zu meiner Mama aufs Sofa sitzen.

Egal für was ich mich entscheide, entscheiden muss ich mich. Das ist auch gut so. Ich habe es in der Hand. Ich KANN alles schaffen was ich will. Ich könnte gerade so gut jetzt joggen gehen. Nur kann ich mich nicht aufraffen und hier sitzen zu bleiben ist einfacher. ABER ich könnte es! Ich habe meine Zukunft in der Hand, verdammt nochmal.....

und ich werde gesund. Egal ob heute oder morgen. Aber irgendeinmal...da raffe ich mich auf zum Sport - da werde ich gesund.

Und vielleicht ist es schon ein entscheidender Schritt, den ich jetzt tue, wer weiß? Denn ich stehe auf und kämpfe!!!!

Liebe Grüße,

deine Ali <3

27.12.06 22:12
 


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